Bilder im WooCommerce-Shop

Bilder im WooCommerce-Shop

Wenn wir auch den Wordpress-eigenen WooCommerce-Shop nicht als erste Wahl im eCommerce sehen, so lässt sich doch eindeutig positiv fest stellen, dass er als einer der wenigen Online-Shops die Produkt-Bild-Namen unverändert aus der Medien-Bibliothek übernimmt. Damit hat insbesondere der kleinere Shop-Betreiber, welcher wohl ausschließlich die Zielgruppe für dieses eCommerce-Produkt darstellt, eine nicht geahnte Wirkungskraft in Sachen Bilder-SEO.

Ohne jegliche Zusatz-Programmierung, Plugins oder umständlicher Platzierung der Bilder im Beschreibungstext ist hier also lediglich der Bildname selbst zu beachten.

Dadurch hält sich der Zeitaufwand und damit verbunden auch ihre und, bei einer möglichen Beauftragung, unsere Kosten in starken Grenzen. Ein wichtiger Punkt den vor Allem jeder Unternehmensgründer bei der Wahl seiner eCommerce-Software berücksichtigen sollte. Nahezu erledigt sind heutzutage spätere Migrations-Probleme zu allen anderen Systemen, falls der Online-Shop unerwartet schnell expandiert. Hier gibt es viele Online- und Offline-Anbieter welche die entsprechende Daten- und Bild-Migration für sie übernehmen. Somit empfehlen wir heutzutage bei der Unternehmensgründung das Shop-System nicht aufgrund einer zu erwartenden Expansion zu bestimmen. Dies war vor einigen Jahren noch ein nahezu unmögliches Unterfangen und war oft nur durch ein Neu-Einpflegen der Produkte umzusetzen. Bereits bei einem Anbieter mit knapp 1.000 Produkten fielen hier mehrere tausend Euro an Arbeitszeit zum Neueinpflegen der Produkte an, bei 10.000 oder 100.000 Produkten war ein System-Wechsel oft sogar existenzbedrohend. Darüber hinaus mussten natürlich auch die Kunden erneut angelegt werden, welche sich dann bei erneutem Anmelden darüber wunderten, dass ihr Passwort natürlich nicht mehr funktioniert. Nur einige Web-Entwickler waren in der Lage die Passwort-Daten korrekt händisch zu migrieren. Alle Daten zu Bestellungen, Lieferungen, Rechnungen, Kommunikation usw. gingen nahezu immer verloren. Aus diesem Grund wurden und werden die alten Systeme oft aufrecht erhalten um hier parallel prüfen zu können. Ein logistischer Irrsinn, welcher seines Gleichen sucht.

Wer jetzt glaubt, dass davon nur kleinere oder mittelgroße Unternehmer betroffen waren oder sind irrt gewaltig. Selbst die deutsche Telekom arbeitet mit 3 verschiedenen Datenbank-Systemen, welche eben in unterschiedlichen Jahren zum Einsatz kamen, und insgesamt etwa 200 Millionen Kunden bei nur knapp 80 Millionen Einwohnern in Deutschland beinhalten. Zieht man hier die Bevölkerungsgruppen ohne Telefon-Anschluss (beispielsweise Kinder) ab und addiert die Personen mit mehreren Anschlüssen (natürlich auch mobile Endgeräte) kann man davon ausgehen, dass mind. 50 - 70% Datensatz-Duplikate vorhanden sind. Hier hat man dieses Problem bis zum heutigen Tag nicht lösen können, was in diesem speziellen Fall allerdings der enormen Anzahl an Datensätzen geschuldet ist. Wie die logistisch betriebsintern geregelt wird ist mir ein absolutes Rätsel. Aber der eine oder andere unter uns hat bestimmt schon einmal irgend ein Datenproblem mit der Telekom gehabt. Der Beitrag hier ist zumindest eine teilweise Erklärung dafür.